#21 – Alena Buyx: Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt

Shownotes

Ein Roboter bricht den (menschlichen) Weltrekord beim Halbmarathon. Für Alena Buyx ist das wenig überraschend, schließlich geht einem Roboter nicht der Atem aus. Als Technikethikerin sagt sie: „Ich finde das erst Mal einen geilen Fortschritt.” Sie ergänzt aber auch: „Das man erst Mal vergleicht mit dem Menschen, finde ich völlig falsch." Roboter seien einfach anders als Menschen. Michael Vassiliadis betont, dass Gewerkschaften traditionell keinen technologiefeindlichen Standpunkt einnehmen: „Technologieeinsatz war Teil der angestrebten Arbeitsentlastung. Gekippt ist das, als Produktivität gegen Beschäftigung lief.”

Buyx, frühere Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, erläutert eine ethische Grundregel für den KI-Einsatz: „Anwendungen künstlicher Intelligenz müssen menschliche Handlungs- und Entfaltungsmöglichkeiten erweitern, KI darf den Menschen nicht ersetzen.” Die Letztverantwortung müsse stets beim Menschen bleiben. Freiwillige Ethikstandards reichten dafür nicht aus, denn KI sei eine Dual-Use-Technologie wie die Atomkraft. Was gebraucht werde, seien „maßvolle und einfache Regeln”. Dabei sollten europäische und deutsche Entwicklungen, die in einem regulierten Umfeld entstanden sind, einen gewissen Vertrauensvorsprung genießen.

Vassiliadis sagt: „Der Mensch und das, was er kann, werden kostbarer.” Rationalisierung dürfe nicht automatisch Beschäftigungsabbau bedeuten – die entscheidende Frage sei: „Welche neuen Aufgaben können Menschen nun übernehmen?”

Beide sind sich einig, dass Europa seine Marktmacht nicht unterschätzen sollte. Buyx stellt klar: „Ich würde mir wünschen, dass wir nicht ständig erzählen, wir seien völlig abgehängt und hätten keine Marktmacht. Das ist doch totaler Quatsch.” Vassiliadis sieht einen europäischen Weg in spezialisierten, qualitativ hochwertigen Anwendungen: „nicht nur Unterhaltung, Bilder und Videos, sondern spezialisierte, ernsthafte Anwendungen.”

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen und Glück auf zu unserer neuen Folge des Kompass, unserem Polit-Talk mit Michael Vasejardis.

00:00:12: Auf der einen Seite und einer bekannten Persönlichkeit aus der Wirtschaft, Politik oder Zivilgesellschaft auf der anderen Seite.

00:00:22: Mein Name ist Lars Husic.

00:00:23: ich vertrete heute unsere Stammmoderatorin.

00:00:28: Hallo, freue mich sehr, dass ich dabei

00:00:31: sein darf.

00:00:34: Und wir freuen uns, dass Sie dabei sind.

00:00:36: Frau Büchs ist Medizinetikerin und Professorin an der Technischen Uni in München einer größeren Öffentlichkeit sicherlich bekannt aus ihrer Funktion als Vorsitzende des Deutschen Ethikrats.

00:00:52: Wir wollen heute auch ein bisschen sprechen über die Arbeitswelt der Zukunft angesichts Quantensprünge, die wir im Moment erleben.

00:01:04: Es ist natürlich spannender und vielleicht auch für den ein oder die anderen beängstigender denn je.

00:01:11: Deswegen soll das heute unser Thema sein.

00:01:12: Michael, dir auch noch mal herzliches Willkommen!

00:01:15: Hallo!

00:01:17: Ich würde trotzdem die erste Frage gerne an Frau Büchs richten.

00:01:23: Wir hatten ja gerade jetzt den Nachrichten entnehmen können, dass ein Roboter in Peking bei einem Halbmarathon den menschlichen Weltrekord gebrochen hat.

00:01:36: Frau Prof.

00:01:37: Büx, sollen wir uns darüber eigentlich freuen oder sollte uns das Sorge bereiten?

00:01:45: Ich würde sagen beides erst mal freuen und überhaupt nicht überraschen.

00:01:49: also eine Maschine die nie ermüdet die keine echte Muskulatur

00:01:55: hat,

00:01:57: die nicht solche menschlichen Einschränkungen hat wie dass sie eben atmen muss.

00:02:02: Dass da irgendwie Blut durchgepunkt werden muss, das die schneller laufen kann als ein Mensch.

00:02:07: Das hat mich überhaupt nicht überrascht und ich finde es richtig cool weil's wieder einen Schritt ist in der technologischen Entwicklung.

00:02:13: Ich bin Techniketikerin und Wissenschaftlerin an einer technischen Universität.

00:02:18: Ich bin sehr eng mit unseren Robotikern und ich muss einfach sagen, da fühle ich das mal erst einmal einen geilen Fortschritt.

00:02:25: Da gibt es ja ganz viele unterschiedliche Meilen, ständig war es das erste Mal dass er ein Ball getroffen hat oder über irgendein Stöckchen gesprungen ist.

00:02:32: Da sieht man einfach die Entwicklung was so die Kontrolle von Bewegung anbelangt eine gewisse Belastbarkeit in so einem System, dass das echt nach vorne gegangen ist für die erstmal an sich richtig cool.

00:02:44: Und gleichzeitig ist es natürlich so und das ist ja schon Teil ihrer Frage, dass man sofort vergleicht mit den Menschen.

00:02:51: Halt ich für völlig falsch?

00:02:52: Wie gesagt, für dich ist kein Vergleich.

00:02:56: aber ich kann verstehen, dass Menschen denken alter Schwede.

00:03:00: erstens wenn der jetzt schneller rennen kann als wir was kann er dann noch alles menschlich ist?

00:03:05: Das eine berechtigte Frage über die reden wir wahrscheinlich noch.

00:03:08: Und das zweite vielleicht auch, dass manche Menschen das erlebe ich tatsächlich auch durchaus in meinem privaten Umfeld.

00:03:14: Dass

00:03:15: irgendwie

00:03:15: Spooky finden und fast ein bisschen bedrohlich uns sagen.

00:03:21: Also es ist okay wenn die so in der Ecke stehen.

00:03:23: aber wenn sie jetzt auf einmal losrennen dann macht mir da schon Sorge.

00:03:28: Das werden wir wahrscheinlich noch weiter auspacken.

00:03:30: all das steckt in dieser Nachricht drin und deswegen kann ich alle verstehen die gemischte Gefühle haben.

00:03:37: Ich

00:03:37: glaube das ist ok.

00:03:38: Ja, in der Tat steckt das da drin.

00:03:40: Steckt natürlich auch immer sozusagen für uns als Industriegewerkschaft der Gedanke drin Automatisierung die sowieso schon seit Jahrzehnten voranschreitet und die für uns ja erstmal auch nichts Neues ist.

00:03:56: Er lebt jetzt aber schon noch mal einen Quantensprung.

00:04:01: Man hat irgendwie das Gefühl, langsam beginnt die Maschinen sozusagen das Denken und Handeln zu übernehmen.

00:04:10: Und wo bleibt da überhaupt noch der Mensch?

00:04:12: Wird er noch gebraucht in den Fabriken der Zukunft?

00:04:16: Michael, wie siehst du das?

00:04:17: Ich

00:04:17: will das nochmal gerne aufgreifen was gerade schon eine Rolle gespielt hat.

00:04:20: ich glaube dann wenn also der Roboter in dem Fall so menschgestalt annimmt.

00:04:26: Der sieht ja auch so aus dass der Unterschied zum Rasenroboter den wir alle mögen oder zum Staubsauger.

00:04:33: Er hat Menschen gestalt und verhält sich so, das ist ja die Imitation.

00:04:37: Das Laufen ist jetzt auch nicht besonders sinnvoll dass der Roboter durch die Gegend trennt sondern wir wollen zeigen er sieht aus wie ein Mensch und er tut die Dinge, die einen Mensch tun dann tut sie besser.

00:04:49: Das ist schon was Neues weil normalerweise die Maschinen schneller agiert haben.

00:04:54: Also nochmal in der Industrie wissen wir das, wir sind ja nicht mal im Manufakturwesen.

00:04:58: Das heißt wir haben Geschwindigkeit, Arbeitsteilung und so weiter aufgenommen und da drin Intelligenz und Steuerungen usw.

00:05:04: Und darin kennen wir übrigens auch die digitale Steuerung jetzt nicht seit gestern.

00:05:08: Und das ist die eine Seite, dass wird nun eher assoziiert mit Geschwindigkeitsproduktivität und Erleichterung je nachdem was die machen.

00:05:17: diese Simulation von von menschlichen Verhalten.

00:05:22: Das kriegt dem so ein bisschen Hollywood-Charakter, aber das sind die Sorgen anders aufgestellt.

00:05:28: da ist immer Krieg der Sterne oder Terminator oder sonst was.

00:05:34: Man kann es nicht ausschließen wohin das läuft.

00:05:36: gerade wenn's militärische geht und so weiter will ich jetzt gar nicht in den Mittelpunkt stellen.

00:05:41: glaube dass ist ein Unterschied vom Grundsatz.

00:05:46: Vom Grundsatz haben wir als Gewerkschaften ja, da würde ich nochmal daran erinnern einen Zugang.

00:05:53: Bis zur Massenarbeitslosigkeit Ende der Siebziger waren wir ja Produktivitäts- und Technologietreiber.

00:06:00: Das heißt das war für uns in den Siebzigern hieß das große Programm des Deutschen Gewerksiastbundes Humanisierung der Arbeitswelt Und der Technologieeinsatz war sozusagen ein Teil der Arbeitserleichterung.

00:06:10: mein Vater war ja Schichtarbeiter und also da begonnen hat in der Chemie Kunststoff-Säcke mit Kunststoffelementen drin immer in die Absackung packen müssen.

00:06:23: Und der wurde dann ersetzt und er musste das nicht mehr tun oder im Bergbau Technologie einsetzen,

00:06:28: d.h.,

00:06:29: bis zur Massenarbeitslosigkeit waren wir die Treiber solcher Technologie ansetzen weil wenn man Wachstum hat und Vollbeschäftigung ist Produktivität Wachstum sinnvoll oder leicht zu akzeptieren.

00:06:45: Das ist erst gekippt als sozusagen Produktivitätsfortschritte und das Wachsum sich normalisiert, dass gegen die Beschäftigung gelaufen ist.

00:06:52: Das heißt unsere Geschichte ist eigentlich keine technologiefeindliche.

00:06:57: So, das ist übrigens auch für die jetzige Diskussion nicht unwichtig.

00:07:02: Da kommen wir ja gleich noch zu.

00:07:03: da gibt es ja nun wirklich auch zur diskutierende Punkte.

00:07:06: was bewirkt das alles?

00:07:07: aber vom Grundsatz her Sind wir ja jetzt auch, lassen wir mal einige aktuelle Themen außen vor.

00:07:13: Sind wir eher beim Fachkräftemangel als bei der Massenarbeitslosigkeit?

00:07:17: Also wenn man das richtig steuert und ein paar Sachen vielleicht ausschließt, ein paar Dinge konditioniert kann man glaube ich mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in den Gewerkschaften über den Einsatz von Technologie zur Produktivitätsteigerung durchaus reden.

00:07:35: Kann ich etwas hinzufügen?

00:07:37: Na gerne

00:07:38: weil ich dem unbedingt zustimmen möchte.

00:07:42: Ich finde das auch wirklich wichtig, deswegen habe ich extra gesagt, ich freue mich auch drüber und natürlich denke ich darüber nach was könnte das auch bedeuten?

00:07:49: um in welchen Ängsten kann das verbunden sein?

00:07:52: Das ist so eine Zweischneidigkeit bei einer Technologie.

00:07:55: die haben wir eigentlich fast immer gehabt und worum es jetzt gehen wird is dass gut zu gestalten!

00:08:02: Ich komme aus der Medizin.

00:08:04: Wir haben einen enormen Fachkräftemangel in der Medizin, wir haben einen immer weiter steigenden Versorgungsbedarf weil wir eine alternde Gesellschaft sind und das ist auch ein Job.

00:08:15: Der ist ja nicht unanstrengend also gerade in der Pflege.

00:08:19: Und wir haben viel viel viel Potenzial.

00:08:24: aber nur wenn man es gut macht Wenn man es verantwortlich macht dass da Technologie wirklich auf die Menschen die arbeiten unterstützen kann helfen kann in ganz verschiedener Hinsicht.

00:08:36: Wir haben von Ethikrat, als ich noch Vorsitzende war, zum Verhältnis von Mensch und Maschine haben wir eine Stellungnahme gemacht und dann haben wir so eine ethische Faustregel eingeführt die fängt das ganz gut ein.

00:08:47: Die sagt also wir haben uns vor allem mit der künstlichen Intelligenz beschäftigt.

00:08:51: aber Im erweiterten Sinne gilt, dass ist diese neue Robotik immer auch mit künstlicher Intelligenz bestückt.

00:08:58: Das hat Herr Vassiliali gerade auch schon gesagt.

00:09:00: Ja das ist ja nicht irgendein tumbes rein mechanisches Ding sondern da sitzen hier Algorithmen künstliche Intelligenzen auch drin.

00:09:10: und wir haben gesagt alle Anwendungen der künstlichen Intelligenze egal welcher Sorte müssen menschliche Handlungs- und Entfaltungsmöglichkeiten erweitern.

00:09:21: Das heißt im Prinzip, die müssen unser Leben machen dürfen sie nicht verringern.

00:09:29: KI darf den Menschen nicht ersetzen.

00:09:33: Das ist unsere Linie, die wir da eingezogen haben.

00:09:36: was das heißt es?

00:09:37: Wir können viel delegieren gerade anstrengende Redundante vielleicht auch gefährliche Dinge.

00:09:44: ich komme aus einer Berghausstadt ja also Ich war auch mal unten.

00:09:48: Also das sind ja so Einsatzbereiche sehr völlig offensichtlich.

00:09:50: Aber auch bei uns in der Medizin haben wir durchaus Hochrisikobereiche, ich hab selber am Tisch gestanden im OP und da die Haken halten acht Stunden lang beim großen Eingriff.

00:10:01: also dann ist schon auch sehr anstrengend.

00:10:04: Und es gibt auf viele weitere Bereiche wo man einfach sagen kann Das ist für alle Beteiligten wenn ein intelligenter Roboter das wirklich gut verlässlich dass eine der Voraussetzungen präzise, also auch wirklich sicher macht.

00:10:20: Da gibt es eine ganze Reihe von Kriterien damit die Handlungsmöglichkeiten wirklich erweitert und nicht verringert werden.

00:10:26: Also im Prinzip geht's da um Nutzen oder Risiken.

00:10:29: wenn man das ordentlich macht dann ist das eine große Hilfe für alle Beteiligten.

00:10:36: aber in diesem Ordentlich machen.

00:10:38: Das steckt halt drin was nicht passieren darf ich zu sagen ah so ja jetzt können wir ja alle es brauchen die Menschen nicht mehr.

00:10:45: Das ist nämlich der Kurzschluss, der ab und zu passiert.

00:10:47: Und das finde ich gerade bei diesen Errungenschaften in der letzten Zeit wo so etwas im Anfangszeichen wäre was hier die alles gerade gesagt hat Menschen ähnliches passiert da kommt manchmal so eine Kurzschlußreaktion.

00:11:00: also ja dann müssen wir jetzt dem Marathon nicht mehr laufen dass natürlich totaler Schwachsehen.

00:11:05: erstens müssen wir den Maratholommer selber weiter bewegen müssen und das heißt aber auch im übertragenen Sinne Da wo bestimmte Tätigkeiten von solchen System zukünftig übernommen werden können, heißt das ja noch lange nicht.

00:11:20: Wenn man das gut gestaltet, dass die Beschäftigten nichts mehr zu tun haben und darf es vor allem nicht heißen, dass wir die Verantwortung für die Arbeit gemacht wird.

00:11:32: Das bei uns in der Medizin ganz besonders wichtig an die Maschine übergeben.

00:11:36: Die muss nämlich da war der Ethikrat relativ klar, die letzte Verantwortung muss beim Menschen bleiben wenn es um wichtige Sachen geht Und das muss man auch sichern.

00:11:45: Das ist diese Gestaltung, die es jetzt geht, damit man das richtig gut hinkriegt und eben den Nutzen kriegt aber die Risiken möglichst reduziert.

00:11:53: Das Thema Verantwortung, dass die am Ende bei Menschen liegt, ist ja jetzt eine besonders spannende Frage mit Blick auf KI.

00:12:03: Sie haben das selber schon erwähnt?

00:12:07: Wir sehen sozusagen im Moment die unterschiedlichsten Szenarien umhergehen, also die einen die sozusagen das für das digitale Paradies halten und die anderen sozusagen die da dem Untergang der Menschheit bevorstehen sehen.

00:12:27: Wo bewegen wir uns da?

00:12:28: Also hilft es da wenn man sozusagen Ethikregeln formuliert.

00:12:35: ist es damit dann schon getan oder Was muss vielleicht noch darüber hinaus passieren, würde ich vielleicht mal an beide fragen wollen.

00:12:44: Darf ich vorbrechen?

00:12:44: Bitte gerne!

00:12:46: Weil die Antwort ist klar, nein das reicht natürlich nicht.

00:12:50: und also ich glaube es ist kaum noch jemand über der wirklich das digitale Paradies erwartet.

00:12:56: Ich glaub seit wir Chatchi Pity alle regelmäßig irgendwie auch so im Privatleben benutzen viele benutzen's auch in der Arbeit verschiedene Anwendungen, die darauf aufsatteln und die anderen Sprachmodelle, die so langsam wirklich in die Prozesse reist gegen weiß jeder.

00:13:09: Das kann nicht alles und du kannst dich nicht drauf verlassen.

00:13:11: und die Fehler Quoten sind schon noch immer erheblich.

00:13:14: Du musst nachtrainieren und das wissen ja ihre... das wissen sie ein bisschen besser als ich.

00:13:19: Also Leute, die das wirklich im Arbeitskontext benutzen, wissen das!

00:13:24: Ich glaube gleichzeitig ist es aber auch kein Untergangsszenario.

00:13:27: Nur muss es gestaltet werden und das ist ein großer Irrtum, ernsthaft zu glauben.

00:13:32: Man könnte das ohne Regulierung machen.

00:13:34: Das ist Entschuldigung lächerlich!

00:13:36: Das ist eine Dual-Use Technologie.

00:13:38: Ich gebe ein schönes Beispiel Es gab den ersten Nobelpreis für künstliche Intelligenz Auch noch in der Chemie... ...twanzig vierundzwanzig Für Aufvervorholt.

00:13:49: Das ist ein Proteinfaltungsalgorithmus Ganz dolles Ding.

00:13:53: Das kann wenn man neue Moleküle entwickelt in der Bio Medizin haben die so eine bestimmte Faltung, das ist wie ein Zauberwürfel.

00:13:59: So kann man sich das vorstellen.

00:14:01: und wenn das nicht hundertprozentig passt und es gibt unendlich viele Möglichkeiten, wie das angeordnet sein kann.

00:14:09: dann nimmt man das Medikament und stirbt oder wird krank davon.

00:14:13: Das heißt, man muss es echt genau treffen.

00:14:15: Es hat früher Jahre gedauert, dass alleine nur zu berechnen und dann noch Experiment hätte überprüßen macht auch verfolgt in sechs Stunden.

00:14:23: dafür gab's wirklich zurecht.

00:14:25: Den Nobelpreis hat die biomedizinische Forschung revolutioniert.

00:14:29: Ich kriege immer noch Gänsehaut, das ist total geil!

00:14:34: Das selbe Ding hat in sechs Stunden vierzigtausend toxische Biokampfstoffe entworfen.

00:14:40: Das ist ein und derselbe Algorithmus.

00:14:44: Das is nicht im übertragenden Sinne Dual News.

00:14:46: Ist echtes Dual News mit dem großen Unterschied anders als bei der Atomkraft, dass unser einer nicht auf sein Handy einen kleinen Atomreaktor hatte?

00:14:55: Und jetzt haben wir das.

00:14:56: Alle können das nutzen, alle haben Zugang dazu.

00:14:59: Das ist echt was Neues dass diese Dual Use Technologien sich so stark verbreiten und deswegen gibt es niemanden der sich ernst hat mit diesem Thema beschäftigt und er sagen würde das machen wir mit ein paar freiwilligen Ethik Standards oder so.

00:15:12: da ist es allen klar.

00:15:14: natürlich muss das reguliert werden wird übrigens auch abgesehen von den USA, wo gerade Regulierung die auch schon vorbereitet war wieder abgebaut wird.

00:15:22: Überall gemacht China hat jetzt gerade letzte Woche ein ganz umfassendes Programm der KI-Regulierung auf so ganz lokal etabliert habe ich mir vor meinem KI-Agenten aus den chinesischen Seiten ziehen lassen.

00:15:36: übrigens also das kann nicht nur aus beidem Hand hier wiederholen, aber wurde auch ein bisschen überberichtet.

00:15:42: Überall wird eine Regulierung gearbeitet.

00:15:44: wir haben bereits Regulierungen und wir brauchen auf jeden Fall Regulieren dass man die Maß vorgestalten sollte das sie nicht zu kompliziert sein darf.

00:15:55: und das ist meine Rede im Moment dass wir durchaus bei deutschen und europäischen Entwicklungen sagen dürfen ihr kriegt ein bisschen Welten Schutz weil ihr seid sowieso in unserem regulatorischen Kontext groß geworden.

00:16:09: Ihr habt euch auch die Datenschutzregel gehalten und all die anderen Regeln, die wir haben.

00:16:13: Wir müssen Arbeitsschutzbeacht nun so weiter und sofort.

00:16:16: Euch vertrauen wir dass das Produkt von Anfang an halbwegs ordentlich ist.

00:16:21: Und Die Anderen Systeme, die von außen rankommen da haben wir eine regulierung die wir ein bisschen scharf stellen damit wir auch helfen dass unsere eigenen Anwendungen groß werden.

00:16:32: Stichwort digitale Souveränität, aber es gibt niemanden der wirklich ernsthaft sich damit beschäftigt und er sagt das kriegen wir ihm wie so primal Daumen mit ein bisschen moralischer Überzeugung hin.

00:16:42: Also das ist glaube ich der Drops ist hoffentlich gelutscht.

00:16:45: Ja das kann nicht einfach nur unterstreichen.

00:16:48: Wir kämen ja auch bei anderen Technologien nie auf die Idee das Ganze ohne Regulierung, Bedienungsanleitung, Regelungen, Arbeitsschutz und so weiter auf den Weg zu bringen.

00:16:57: Also jede andere Technologie auch in der Chemie oder in der Industrie, da wird auch kein Arbeitgeber auf die Idee kommen weil er sagen würde eher dass mir zu gefährlich und risky usw.

00:17:08: Ein bisschen hat.

00:17:09: in dieser ganzen digitalen Kontext über die letzten Jahre wo das ganze natürlich auch echt explodiert ist Und wo wir ein paar Sondersituationen haben mit Corona und Co, sind so ein paar Dinge weggedriftet.

00:17:23: Also das ist ja auch wenn ich mal ganz anderes Thema nehme – ich will da nicht darauf einsteigen aber auch Homeoffice wurde ja unter Coronadings irgendwie konfiguriert und seitdem ist es irgendwo in so einem Zwischenstadium.

00:17:35: also wir haben fünfzig Jahre lang arbeitsmedizinische Erkenntnisse gesammelt um den viertausend Euro Büro Stuhl zu Design und jetzt haben wir den gegen Küchentisch getauscht.

00:17:48: Also es ist völlig absurd so, da sind ein paar Dinge überschlagenen also die Geschwindigkeit der Entwicklung plus Sonderphasen in denen wir Dinge nicht ausreichend tief diskutiert haben aber vor allen Dingen die Geschwindlichkeit.

00:18:01: und dritter Punkt diese digitale Thematik kam ja weitgehends von außen das heißt die USA und andere sind natürlich bis zum gewissen Punkt.

00:18:11: Wir kommen jetzt so langsam Aber war natürlich der Ausgangspunkt.

00:18:14: Und da will ich auch noch mal ein paar andere Punkte zur Notwendigkeit von Regulierung sagen, Ich finde wegen dem Siegeszug und wegen der sozusagen Tiefe der Veränderung bin ich der Meinung muss man über die Frage Wille ich mich oder wollen wir uns nicht?

00:18:32: Wollen wir uns sozusagen amerikanischen Riesenkonzernen unterwerfen was die in ihrer internen Entwicklung für uns designen?

00:18:41: Oder das ist ja die Souveränität, machen wir uns auf den Weg.

00:18:45: Qualitative Aspekte sowie unsere Kultur in Europa eigentlich auch immer den Erfolg kreiert hat.

00:18:51: Wir waren sozusagen nicht die schärfsten Hollywood-ähnlichen Standorte oder andere haben andere Dinge gemacht.

00:18:59: Wir haben eigentlich Process Engineering, Sicherheit und Qualität.

00:19:03: diese Aspechte waren eigentlich ein bisschen immer unser Fußabdruck.

00:19:07: Und das jetzt sozusagen da reinzubringen und durchaus die Frage zu stellen, wie viel Souveränität können wir in der Aufholjagd jetzt schaffen?

00:19:16: Das ist wichtig!

00:19:17: Weil wenn wir es einfach laufen lassen dann können auch gleich die amerikanischen Standard übernehmen weil sie nämlich dann wirken oder die sonstigen.

00:19:25: Zweiter Punkt Diese Dual-Use Geschichte, wir haben das gesagt.

00:19:29: Es ist einfach supereinfach!

00:19:31: Das heißt vorher musste man einen Zugang haben um irgendwie Missbrauch zu organisieren.

00:19:36: Heute ist es ein Hacking oder irgendwas also relativ einfach.

00:19:41: Das heißt dieser neuen Dimension sich mal angemessen zu stellen.

00:19:46: Das ist glaube ich jetzt ein echt großer Auftrag ohne das auszubremsen.

00:19:50: Also ich meine jetzt nicht, wir warten diskutieren fünf Jahre und dann überlegen wir mal wie wir einen Anschluss finden sondern parallel mit einem entsprechenden Volumen an Ernsthaftigkeit und Aufwand.

00:20:00: Vierter Punkt was machen nun meine Kapitalistenfreunde wie ich sie zärtlich nenne?

00:20:09: Die gucken sich das Thema an und machen, was sie immer gemacht haben.

00:20:12: Das werfe ich ihnen nicht vor aber ich glaube es ist für dieses Thema zu wenig.

00:20:16: Sie sagen Astrin?

00:20:17: Das ist Rationalisierungspotenzial und Kosten-Einsparpotenzial.

00:20:22: Das gönne ich Ihnen alles gut, aber es ist halt mehr!

00:20:26: Es ist nicht nur dieser Geschwindigkeitsvorteil den es auch in der Chemie gibt.

00:20:29: Ich bin laborant Laborant in der Zeit, als ich noch daran gearbeitet habe.

00:20:35: Waren Reihenversuche war nicht alles spannend.

00:20:38: Wir haben so lange Reihen Versuche gemacht, so ähnlich wie Medizin bis wir eine Gesetzmäßigkeit rausgefunden haben und machen die jetzt in Stunden.

00:20:47: Das ist cool und das ist ebenso.

00:20:50: aber das darf nicht der einzige Zugang sein also quasi Produktivitätsdrive und Ersatz von Arbeitnehmern Rennen und Arbeitnehmern, sondern es geht halt tiefer als verändert die Unternehmenskultur.

00:21:04: Es verändert die Arbeitsprozesse, es verändert das Risikotema eines Unternehems also das Riskmanagement.

00:21:11: ich bin mehreren Aufsichtsreden.

00:21:13: Ich beschäftige mich mit Risiken, die völlig absurd sind ja also mit der Erdbebengefahr in Mitteldeutschland aber mit der Frage welche Risikovorsorge außer der Frage Hacking Angriffe hat sich eigentlich das Unternehmen X oder Y?

00:21:30: bei der Frage KI-Abhängigkeiten, das gibt es noch nicht.

00:21:34: Und deswegen glaube ich, damit kann man's auch abschließen.

00:21:37: Es gibt nicht nur die Notwendigkeit von Gestaltung sondern es gibt auch neue Felder und darüber müssen wir dringend reden.

00:21:45: Nicht über die Frage bin ich dafür oder dagegen?

00:21:47: Genau!

00:21:47: Es passiert...es passiert und die Frage ist wie es passiert und das hängt von uns ab.

00:21:56: Zu der Regulatorik würde ich dann aber schon noch mal nachhaken wollen, vielleicht an Frau Büchs nochmal die Frage.

00:22:03: Sie haben ja gerade selber gesagt, die Amerikaner bauen gerade wieder, also sind sie schon wieder auf dem Rückmarsch?

00:22:11: Wie können wir uns denn sag' ich mal schützen wenn ausgerechnet die entscheidende KI-Nation oder die mit den großen Techkonzernen Regulatorik wieder abbaut.

00:22:27: Geht das überhaupt?

00:22:29: Aner, für sich zu Hause machen.

00:22:30: Verzeihen Sie, dass sie das so flappsig beantworten.

00:22:33: Also erstens stimmts auch nicht mehr ganz weil es glaube ich auch vor ein oder zwei Wochen die erste Debatte wieder darüber gab, dass es doch die eine oder andere Regulierung geben soll für die großen Sprachmodelle.

00:22:45: da habe ich aufgemerkt.

00:22:47: Das war nicht sehr interessant.

00:22:48: Das liegt daran des einzelne Bundesstaaten.

00:22:50: In einzelnen Bundesstaaten hat es Gerichtsurteile gegeben, sehr wegweisende Gerichtsurteile gegen einige der Tech-Concern in Metta zum Beispiel mit Blick auf Schutz von Kindern und Jugendlichen auf den Plattformen beispielsweise.

00:23:04: Also da ist Musik drin.

00:23:06: das ist auch bei den USA noch nicht komplett sozusagen zu Ende aber ganz ehrlich ist für mich sekundär.

00:23:14: Wir sind ein Markt, wenn man sich Europa anguckt insgesamt sind wir glaube ich wie viel sind wir?

00:23:18: Also jetzt nicht nur die EU aber sagen wir Europas.

00:23:20: sind wir vierhundertfünfzig Millionen

00:23:21: mehr und fünfhundert

00:23:24: oder der EU?

00:23:25: ich weiß es gar nicht.

00:23:26: das ist nicht mein Wettbewerb Aber wirklich viele sehr gut ausgebildete sehr wohlhabende Konsumentinnen und Konsumenten.

00:23:34: Und ich würde mir wirklich wünschen, dass wir nicht die ganze Zeit erzählen Wir sind so wahnsinnig abgehängt und wir haben gar keine Marktmacht und wir müssen ja sowieso wie die USA.

00:23:43: Das ist doch totaler Quatsch!

00:23:44: Könnten wir gar nicht?

00:23:46: Wir könnten überhaupt nicht zulassen weil unsere Verfassungen das gar nicht zul lassen würden Dass man sozusagen wirklich Tabula rasa machte Und sagt also ihr dürft jetzt zum Beispiel keine Ahnung Kinder Pornos über GROC, die KI von X etablieren.

00:24:05: Das wird niemals bei uns in Europa gehen.

00:24:07: es sei da eine ganze Laden steht im Flammen.

00:24:08: das wollen wir nicht hoffen.

00:24:09: Also das ist ohnehin nicht möglich.

00:24:12: Dann sind wir so viele und haben auch eine Marktmacht.

00:24:15: Und drittens, wenn wir das gemeinsam coherent vertreten würden – ich spreche extra von Wir, weil das nicht nur was ist für die Politik sondern auch für eine Zivilgesellschaft uns klar zu machen es ist naiv zu glauben dass wir jetzt von den großen amerikanischen Konzernen einfach so weg können.

00:24:31: Das geht nicht!

00:24:32: Ich bin auch in dem einen oder anderen Aufsichtsrat bei uns in der Medizin.

00:24:36: also die großen Systeme sind nun mal einfach marktbeherrschend und das ist nicht so leicht.

00:24:42: Das heißt aber nicht, dass wir nicht auch eine Macht haben darin klar zu sagen.

00:24:46: Wir entwickeln uns von euch weg!

00:24:49: Wir nehmen nicht immer den Marktführer.

00:24:52: Wir nehmen bevorzug auf deutsches oder was europäisches.

00:24:56: Wir trauen uns zum Beispiel mal eine Doppellösung zu machen.

00:24:58: Wir nämlich immer das Billigste, das mit dem besten Preis sondern wir geben einen Bonus für digitale Souveränität wenn es eine deutsche oder europäische Und das könnte man regulatorisch bevorzugen, das habe ich ja gerade schon gesagt.

00:25:15: Das ist aber auch etwas wo ich wenn ich vor der Industrie spreche immer wieder sage Leute denkt es mit macht euch klar Wenn ihr ein Deutsch an amerikanisches Ein System von einem amerikanischen Tech Unternehmen kauft Es gibt den Cloud Act besagt Dass dann die Administration, also die Trump-Regierung, man muss das so deutlich sagen Zugriff hat auf alle Daten.

00:25:41: Und es gilt nicht nur für die amerikanischen Konzerne sondern sogar für alle Konzernen, die nennenswerte Niederlassungen in den USA haben.

00:25:50: und da gibt's alle möglichen klugen Wege wie man das absichern kann on premise Lösungen und was weiß ich nicht alles.

00:25:57: ja dass man wirklich trotzdem noch versucht eine digitale Souveränität in der Praxis zu haben.

00:26:04: Man muss sich das ins Bewusstsein rufen, was nicht geht.

00:26:07: Und dann bin ich mit Herrn Vassiliales kommt eins ist es einfach laufen zu lassen weil wir haben zehn fünfzehn zwanzig Jahre lang immer die marktführer genommen.

00:26:15: Die waren die besten schnellsten billigsten.

00:26:17: Das geht jetzt nicht mehr und das finde Ich wirklich ist ein Beitrag den jeder und jede das gilt ja auch für die konsumenten.

00:26:23: Ja, ich meine Wir sind hier gerade aus einer us-amerikanischen plattform.

00:26:29: von meinem iphone kann man auch als einzelne Person.

00:26:36: Einmal im Monat gibt es diese Vorschläge machen, sagen digital Souveränitätstag und guckt mal welche App kannst du wechseln?

00:26:44: Das geht nicht immer alles aber du musst nicht alles über WhatsApp machen!

00:26:47: Du kannst auch Threema nehmen die sind in der Schweiz.

00:26:51: Es gibt neue E-Mail Anbieter... wie heißt denn das Ding was die Sparkassen jetzt als PayPal Alternative

00:27:01: Vero, oder so.

00:27:03: Es gibt ja Dinge!

00:27:06: Wir müssen sie nur mehr schätzen und versuchen jedenfalls ist das tatsächlich etwas was aus ethischer Perspektive wirklich geboten ist größer zu machen damit sie echter Alternativen sind.

00:27:19: denn was wir nicht tun können is den amerikanischen Standard bei uns.

00:27:24: das geht nicht.

00:27:24: also es ist auch rechtlich nicht möglich und es ist glaube ich auch nicht etwas was Menschen sollen.

00:27:34: Ich würde gerne noch mal zurückkommen zum Thema Arbeitsmarkt und KI, weil das natürlich sozusagen für unsere Leute immer noch ein Thema ist.

00:27:43: Michael Du hast auch selber schon erwähnt so sagen dass diese... Dass es nicht so trivial sein darf von Arbeitgeberseite zu denken da ist jetzt KI und damit kann ich rationalisieren.

00:27:55: Jetzt gibt es aber natürlich schon Anzeichen dafür Und selbst der Digitalminister hat schon gesagt, also KI wird viele Berufsbilder komplett überflüssig machen.

00:28:07: Wird viele Jobs kosten und die Leute müssten sich gefährlichst darauf einstellen dass sie jetzt künftig weiß ich nicht im Jahrestakt sich neue Kompetenzen aneignen.

00:28:20: Wie muss man sich als Gewerkschaft dazu aufstellen?

00:28:25: Aktuelle Bundesregierung ja eine Kernkompetenz.

00:28:28: Sie verbreitet Jobs Botschaften und überlässt die Leute dann mit sich selbst die Interpretation vorzunehmen.

00:28:35: Natürlich ist das so, dass wir damit rechnen müssen, dass Berufsbilder und Beschäftigung dann wegfallen wird wenn die künstliche Intelligenz

00:28:47: etc.,

00:28:48: dass einfach am Ende so viel rationaler macht, dass das Thema nicht mehr nicht mehr stattfindet.

00:28:53: Das haben wir auch in der Vergangenheit gehabt, also die Frage ist die Geschwindigkeit und die Dimension?

00:29:02: Und also die Botschaft ist ja jetzt nicht super überraschend dass das droht und dass das kommt.

00:29:08: aber auch das ist ja ein Gestaltungsthema, das haben wir ja auch in anderen Feldern gehabt.

00:29:12: ich finde den zweiten Halbsatz den oder anzutiert hat unter Mutti so sich mal alle gefälligst irgendwie kümmern.

00:29:18: Das ist ja der Versuch sozusagen diese Entwicklung bei den Einzelnen abzuladen und zu sagen, mal gucken was du dann so machst.

00:29:26: Das beobachte ich an mehreren Stellen bei der Argumentation.

00:29:29: das ist so der Versucht den Einzeln zum Mini-Unternehmer mit all den Risiken zum Magen.

00:29:33: So muss man sagen gucken wo du bleibst.

00:29:34: So!

00:29:35: Das halte ich natürlich als Gewerkschaft dafür maximal falsch und auch nicht zielführend sondern Genau diese Frage ist welche, Berufsbilder sind warum eigentlich wirklich bedroht im Sinne von sie entfallen vollständig?

00:29:52: Oder wo verändert sich der Arbeitsinhalt?

00:29:54: das haben wir vorhin schon.

00:29:56: Und was kann man dann mit den Beschäftigten die ja kostbar sind?

00:30:00: also ich bin nochmal beim Eingangsbild unserer Beschreibung.

00:30:03: Der Mensch wird immer kostbarer Und das, was er kann ist kostbar.

00:30:07: Du hast ein ganz anderer Blickwinkel auf den Einzelnen und da wollen wir das hintunen sozusagen der beschäftigt sich gar nicht mehr mit Kleinkramm.

00:30:14: Ich will es jetzt nicht zu sehr vereinfacht aber ich will mal den Blickwinkel ändern.

00:30:19: Wir bringen die Menschen dazu das zu tun was nur der Mensch und auch sinnvollerweise der Mensch tun sollte.

00:30:26: So dass ist jetzt ein sehr abstraktes Bild schon klar Aber da haben wir durchaus Erfahrungen mit aus anderen Phasen der Veränderung.

00:30:36: Wichtig ist, dass sie nicht einfach rausgehen müssen und dann irgendwo bleiben.

00:30:40: Und dann irgendjemand sich um sie kümmert soll.

00:30:42: ich erwarte eigentlich und denke schon länger darüber nach.

00:30:45: muss man dazu nicht Vereinbarung machen das man zwar den Rationalisierung Schritt eins die KI oder die Technologie kann da schneller gestaltet und sagt okay das ist dann in manchen Feldern nicht zu verhindern.

00:30:59: aber der zweite Die Leute sind dann automatisch draußen Nicht sozusagen entkoppelt.

00:31:06: Und die Frage stellt, was kann man mit den Leuten machen?

00:31:08: Also entweder in dem Unternehmen.

00:31:10: Aber dieses Loswerden-Wollen ist ja nur ein Blickwinkel oder Transfersysteme und Qualifizierungssystemen und Begleitung zu organisieren, wo man mit Menschen etwas anderes macht.

00:31:25: Ich finde unser System das wir gebaut haben nach dem Zweiten Weltkrieg, wo wir die Phasen von Arbeitslosigkeit im Wirtschaftswachstum völlig partielle, einjährig maximale Phase und dann sind die wieder in Beschäftigung.

00:31:40: Das wird ja insgesamt alles viel lebendiger und selbstverständlicher, dass man Jobs wechselt und Qualifikationen das ist überhaupt noch nicht verankert in den begleitenden Systemen.

00:31:56: Und bei der ganzen Sozialstaatsdiskussion, die wir jetzt gerade führen gibt es viele Themen, die sind aber immer aus einer Blickwinkel getriggert.

00:32:04: die Finanzierung des Sozialstaates.

00:32:06: Das ist ja nicht unwichtig, aber die Qualität des Sozialstatus zum Beispiel auch bei dieser Frage was machen wir mit so einem Umbruch?

00:32:14: Es hat nirgendwo wirklich diskutiert außer von den Fachleuten in dem System also BA und so.

00:32:20: Und wenn wir das tun würden dann würde auch die Diskussion ums Thema sich in natürlich Belastung und Chancen Austarieren.

00:32:28: im Moment ist für den Einzelnen, außer dass er irgendwie mal googeln kann oder hier KI mäßig befragen kann.

00:32:35: Gbt wann fährt die Bahn ab?

00:32:39: Ist ja noch kein super Nutzen entstanden und das Mal stärker auch als Gewerkschaften zu diskutieren.

00:32:43: will nicht sagen, dass wir der Frontrunner sind aber zumindest beim dgb gibt es ein paar Leute wie da wirklich was können glaube ich auch, dass die Wissenschaft mit Spezialistinnen, wie sie es sind und ein paar Nerds natürlich auch unterwegs sind.

00:32:58: Aber es gibt noch nicht so diesen die Fähigkeit wenn die Leute das auch nicht verstehen.

00:33:01: ich will mich da gar nicht ausnehmen.

00:33:03: was ist denn da jetzt eigentlich zu gestalten dass sozusagen übersetzbar zu machen damit wir auch etwas tun können?

00:33:10: Darf ich ein praktisches Beispiel geben weil das nämlich total richtig.

00:33:14: Apropos Nerds also Ich bin ja an der technischen Uni Wir bauen ja an den Dingern zum Teil mit Und ich beschäftige mich mit dem Thema seit Jahren.

00:33:23: Chechipiti ist jetzt bald schon vier Jahre übrigens in unser aller Alltag und uns wurde ja allen gesagt, denn ein bis drei Jahren ist sozusagen die Welt eine völlig andere.

00:33:33: Also ich würde da auch gerne mal so'n ganz bisschen darauf hinweisen, dass man auch die Kirche im Dorf lassen sollte.

00:33:39: Angeblich sind wir jetzt schon in der völlig anders gestalteten Welt.

00:33:42: das ist jetzt so schnell auch nicht passiert.

00:33:44: aber klar machen Also das ist echt ein Thema, dass bei mir und meinen Leuten am Institut... Wir haben da so einen Ansatz entwickelt, wo wir gemeinsam mit den Tech-Leuten die Sachen bauen.

00:33:55: Und dann reden wir trotzdem bei mir im Institut seit wirklich langer Zeit immer wieder darüber wie nutzen wir es eigentlich in unseren ganz normalen internen Arbeitsprozessen?

00:34:10: Und was davon ist für uns hilfreich?

00:34:13: Und welche Tools, und für was?

00:34:16: Welche Tools sollten wir nicht nutzen.

00:34:19: Und warum?

00:34:20: Das ist in jedem Unternehmen, in jeder Institution echt ein dickes Brett.

00:34:26: Das finde ich total wichtig!

00:34:28: Meine Leute schreiben viel.

00:34:31: Wir nutzen natürlich alle möglichen Tools, die beim Schreiben helfen.

00:34:35: Aber JGPT darf bei mir am Institut zum Beispiel nicht zum Schreiben benutzt werden.

00:34:42: Weil ich nicht will.

00:34:43: Und wir haben das ganz intensiv diskutiert, ich hab auch gefragt Leute was wollt ihr?

00:34:47: Was glaubt ihr ist der Vorteil wenn ihr Chechipiti eure Schreibsachen erledigen lasst?

00:34:52: Ja weil dann sagen natürlich einige naja wir sind also wir müssen ja alles auf Englisch machen und Chechhipiti schon besser in Englische als ich jetzt zum Beispiel wenn jemand in Deutschland aufgewachsen ist oder noch eine andere Sprache spricht.

00:35:07: Das ist etwas damit ringen wie die ganze Zeit.

00:35:12: Deswegen ist meine Empfehlung auch immer zu sagen, Leute da muss man neugierig bleiben.

00:35:19: Das müssen wir... Also das ist für jedes Unternehmen fast für jede Institution ein bisschen anders.

00:35:24: aber lass uns damit spielen.

00:35:26: Lass uns das lernen und das ist ein bisschen was mir fehlt.

00:35:30: Regulatore kann ich darüber reden bis Herr Arzt kommt.

00:35:33: Aber ein bisschen außer dieses Was machen wir tatsächlich?

00:35:37: vor Ort in unserem Unternehmen, in unserer Klinik.

00:35:40: Wie wenden wir das tatsächlich an?

00:35:41: Und wer hat Bock drauf, so ein bisschen Versuchskannienchen zu sein und mal zu gucken wie das funktioniert denn ohne es zu verwenden?

00:35:48: Das finde ich ganz wichtig.

00:35:51: Kommt meine Diskussion sowieso gar nicht weiter!

00:35:54: Es gibt unheimlich tolle Tools aus Deutschland, aus Europa die wirklich in vielen, vielen Bereichen helfen könnten die sozusagen noch so ein bisschen auch brauchen, dass wir sie etwas stärker tatsächlich einsetzen.

00:36:15: Ja das will ich gerne nochmal aufgreifen.

00:36:17: Ich glaube zumindest sind Deutschland im normalen Alltag.

00:36:20: Sie haben es ja sogar für ihr Institut, die ja nun nah dran sind beschrieben.

00:36:25: wenn man das jetzt ein bisschen weiter weggeht und auch nicht den super großen Industriekonzern der irgendwo immer tausend Kapazitäten hat sich damit zu beschäftigen dann ist das immer noch in so einer Zwischenpositionierung.

00:36:39: Und ich selber, ob das auch natürlich verwendet hat und ich finde die Fehler häufigkeit... Also ich bin ja pedant bei sowas.

00:36:46: Das gibt es doch gar nicht!

00:36:47: Ich trau den Braten nicht.

00:36:49: Das heißt am Ende bin ich im Moment immer noch länger damit befasst, zu überarbeiten zu lassen und dann zu überprüfen, ob die Überarbeitung funktioniert.

00:36:58: Für mich ist das eine etwas intelligentere Rechtscheißprüfung von World.

00:37:03: Und weil so manche Kontexte sehe ich, das stimmt doch nicht.

00:37:07: Das ist auch nicht plausibel.

00:37:10: und dann bin ich sozusagen und ich glaube dass geht vielen so außer man ist jetzt einem schick oder voraus in so.

00:37:17: also es hat noch nicht diese Qualität und ich glaub das dauert noch was.

00:37:21: und dann kommt das natürlich für manche Anwendung.

00:37:24: Übersetzungen Echtzeitübersetzung, das wird natürlich kommen.

00:37:29: Das ist ja getrieben von Rationalität aber auch von kulturellen Themen.

00:37:33: also wenn wir jetzt wirklich irgendwann den Knopf im Ohr haben und können in echt Zeit die Sprache übertragen nicht am Handy nur da sind wir ja schon dass es natürlich für die Menschen auch cool das ist so ähnlich wie das Handy als eingeführt worden ist man kein Kabel mehr hatte ich kenn ja noch Kabel bin ja boomer und Telefonzellen.

00:37:53: Also das hat schon Qualität und andere Anwendungen sind eher spezieller.

00:37:58: Und ich weiß auch nicht, warum ich mit meinem Kühlschrank reden soll.

00:38:01: also das sind so Sachen wo?

00:38:03: ja das ist ja irgendwie so da werden so technische Lösungen gebaut wo ich sage okay kann man machen aber muss man jetzt auch nicht aber man darf die Ernsthaftigkeit nicht verlieren.

00:38:14: dahinter können ja großartige Dinge gebaut werden.

00:38:20: Ich glaube, da braucht es noch übrigens auch diesen europäischen Weg daraus diese letzten Qualität.

00:38:25: Also die USA finde ich oder die USA-Lösung vielleicht unterschätze ich das auch finde ich immer noch so ein bisschen unterhaltsam.

00:38:31: So sind sie ja.

00:38:31: Das ist ja immer irgendwie Fun und so auf den einzelnen bezogene Anwendungen nicht schlecht.

00:38:39: aber.

00:38:39: und dann hier ein bisschen Gesichter und da ein bisschen Video.

00:38:42: Das is ja ganz nett!

00:38:43: Aber das ist ja nicht wirklich verändert ja nicht meine Lebensqualität so.

00:38:48: Aber ich glaube, dass da was drinsteckt.

00:38:50: Und die Frage ist, schaffen wir vielleicht da zu überholen?

00:38:54: Also sozusagen bei der Tieferlegung der ernsthaften Using so ähnlich wie das mit SAP auch gemacht haben.

00:39:00: Wir machen ja heute noch nicht die besten Animationsfilme.

00:39:03: Wir können ein bisschen was aber ... Das sind USA oder wer auch immer.

00:39:10: Aber SAP mit seinem Process Engineering ist ja immer noch super erfolgreich, weil da kommen wir her aus German Engineering und dann sozusagen abgeleitet die digitalen Varianten.

00:39:20: Jedenfalls wirkt es auf mich so.

00:39:22: Übrigens auch bei der Medizin glaube ich auch dass wir da sind die Amerikaner natürlich auch mit ihren Instituten und Top Unis cool.

00:39:31: aber wir haben natürlich eigentlich wenn wir mal sehen Krankenversicherung haben alle Leute in der Behandlung.

00:39:38: Wenn wir die Daten hätten, haben wir gegenüber den Amerikanern bei wo die Hälfte nicht zum Arzt gehen kann was kein Geld hat sozusagen Vorteil und wir müssen uns mal entscheiden.

00:39:49: Ja noch wichtiger!

00:39:51: Wir könnten selbst wenn die Amerikaner die dolsten Dinge hätten das könnten wir trotzdem nicht einsetzen.

00:39:56: Wir brauchen sowieso unsere eigenen.

00:39:58: also Medizin ist ein ganz wunderbares Beispiel dafür weil Unbedingt Anwendungen brauchen die mit unseren eigenen Patientendaten trainiert sind.

00:40:07: Das bringt einen Kratensatz aus China oder ein Tool, das nur auf chinesischen oder amerikanische Daten trainiert ist.

00:40:14: Da sagen wir meine Leute im Krankenhaus es kann sie nach Steiff erbaufen.

00:40:18: Ja da funktioniert ganz grob.

00:40:21: aber da ist dann die Fehlerwahrscheinlichkeit wie Sie es gerade beschrieben haben so hoch, dass würde so niemals wirklich in die klinische Praxis lassen.

00:40:27: deswegen sind die Studien auch immer wenn die sich zum Beispiel Chatshipiti in der Notausnahme angucken Da ist die Studie übrigens immer sehr viel vorsichtiger als das, was darüber berichtet wird.

00:40:36: Ja da steht dann immer Notärzte können ersetzt werden und so in der Studie steht.

00:40:40: also wir haben zum ersten Mal gezeigt dass unter ganz kontrollierten Bedingungen Chatchi Pity tatsächlich in dieser einen Notaufnahme hilfreich war.

00:40:48: Aber das sind amerikanische Beispiele die helfen uns nicht wahnsinnig In der deutschen hat damit man einfach rübernehmen Und deswegen möchte ich unbedingt zustimmen Wir haben ja auch Datensätze.

00:40:58: jetzt haben wir ein bisschen mehr Daten Gesetzgebung, die ein bisschen mehr was erlaubt jedenfalls in der Medizin.

00:41:05: Ich denke mir immer wir haben diese ganzen Weltmarktführer in Deutschland.

00:41:09: Wir haben diesen tollen Mittelstand das sind wirklich tolle Unternehmen.

00:41:13: Die haben ja Daten Schätze.

00:41:15: dann würden sich alle den fünfzehnfinger nach lecken und wir sollten aufhören darauf zu starren dass die USA jetzt diese generative KI die großen Sprachmodelle und China, dass sie das entwickelt haben.

00:41:30: Und dass wir dann nicht die Ersten waren, sondern genau das.

00:41:34: Leapfrogging nennt man das ja wie der Laubfrosch, der dann eins bei Stufen überspringt.

00:41:39: Dann sagt jetzt gehen wir auf die Anwendung, die ganz spezifisch mit hochqualitativen Daten trainiert ist auch was richtig kompliziertes Schwieriges und eine Qualität hat Die erlaubt, dass wir uns darauf verlassen.

00:41:55: Das wären totale Renner!

00:41:58: Also da ist im Markt sehr viel Platz, denn das kann die generative KI nicht.

00:42:03: Das kann auch die agentische KI also die nächste Stufe, die jetzt gerade entwickelt wurde übrigens von dem Österreicher nicht in den Open Claw Österreich.

00:42:11: Also das ist alles noch nicht vorbei und ich glaube, wir sollten auch diese Geschichte nicht glauben, dass das alles zwischen China und den USA entschieden wird.

00:42:22: Das möchte ich erstens aus den Gründen, die wir eben schon besprochen haben nicht.

00:42:26: Aber vor allem halte ich das auch echt für falsch und deswegen ist mein das auch mal so ein bisschen noch mehr Begeisterung wecken dafür was da in Ansätzen schon alles da ist.

00:42:35: Und ich wünsche mir natürlich von der Politik dass sie dann eine gute Geschichte erzählt.

00:42:40: Wir brauchen dann mehr Geld.

00:42:41: Ja also es wäre wir haben andere Finanzierungssysteme als die USA das natürlich viel leichter da etwas hoch zu skalieren Als bei uns.

00:42:48: auch da wär's toll wenn es da noch neue modelle gäbe.

00:42:51: Da erzählen wir dann Leute, naja wenn zum Beispiel mal... Also nee da käme ich nicht aus.

00:42:56: Das sage ich lieber nix hier in diesem Podcast aber es gäbe da wohl Möglichkeiten das zu hebeln.

00:43:02: Aber jedenfalls haben die Ideen Wir haben auch die Leute und wir haben die Daten Und da geht echt noch einiges.

00:43:08: Ja nochmal Ich will auch mal den Kulturteil unterstreichen Und das verbinden mit dem was sie gerade gesagt haben.

00:43:16: Ich glaube dass ist jetzt überhaupt auch für die politische Debatte insgesamt wichtig dass wir nicht unser ganzes Land immer runterziehen.

00:43:23: Wir haben ein paar Probleme und ich kann nun wirklich stundenlang hier oder von Berichten das in den Branchen, die wir organisieren, die Probleme momenthaft sind.

00:43:33: aber mir ist die Analyse des Problems unterkomplexe Und Das müssen wir dringend durchbrechen weil wir ansonsten nachher nur noch beleidigte Leute im und empörte Leute im Land haben.

00:43:47: Und zwar zu Recht, weil alle irgendwie beschimpft worden sind aus irgendeiner Reihe von links nach rechts, von oben nach unten.

00:43:55: Das führt genau zu gar nichts.

00:43:57: eigentlich ist unsere Kultur das verbinde ich erstmal mit dem Technologiethema dass wir verantwortungsvoll manchmal haben es vielleicht sogar ein bisschen übertrieben weil verantwortungst voll mit den Dingen umgehen Und dass wir das ausgleichen und transparent machen und informieren.

00:44:13: Also es gibt eine Kultur, die ist ja auch nicht aus dem Nichts gekommen sondern wir haben ja auch teilweise leidvolle Erfahrungen mit vielen Dingen.

00:44:21: Das jetzt so leichtfertig in Frage zu stellen zu sagen Ja da war mal ne schöne Zeit wo wir ein bisschen verantwortlich waren aber jetzt müssen wir ein wenig schneller werden.

00:44:29: Diese Leichtigkeit ist ja nicht nur eine politische Debatte sondern auch einige Eliten wenn ich an Unternehmen denke die sind unter Druck und dann sind sie bereit Manche Themen anzugehen mit einer Leichtigkeit und Unbedachteil, wo ich sage, ey das ist nicht gut.

00:44:49: Das betrifft manchmal die Verlagerung – ich meine nochmal!

00:44:52: Ich habe jetzt mehr in meiner Gesprächspartner gesagt was erzählen sie mir eigentlich?

00:44:57: Sie kennen mehr Kommunisten als ich?

00:44:59: ja weil die ständig in China mit den Kommunisten rumkuscheln.

00:45:02: Die kenne ich überhaupt nicht.

00:45:03: so also diese ganzen Rechtslingsbilder und so das ist doch absurd.

00:45:08: Da werden einfach, das heißt ja nicht dass man da keine Geschäfte macht mit den Leuten.

00:45:12: Aber ein bisschen dieser Mal ist es ein großer Wertekontext dann ist es wieder Kleinkramen und es ist wieder Pragmatismus uns wirklich selber ernst zu nehmen Mit dem was wir können Was wir historisch geworden sind.

00:45:27: Ja da gibt es ein paar Themen da kann man ja drüber reden aber erstmal sind wir hier wer Und ich erlebe von morgens bis abends das Kleinreden von uns selbst.

00:45:37: Was sollen dabei rauskommen, außer dass die Leute abhauen oder durchdrehen?

00:45:41: und deswegen zurück zu dem Thema die Chancen der KI nicht, sagen wir mal, zu euphorisieren?

00:45:48: Aber gleichzeitig so sagen hey leute!

00:45:52: Wir können das gestalten und wenn wir jetzt ein bisschen anders agieren als vielleicht in der Vergangenheit, dann können wir was draus machen Und dann finden wir noch ein paar Lösungen für die Geschwindigkeit und für die Probleme, die daraus entstehen können.

00:46:03: Das ist überhaupt nicht zu kritisieren, das passiert aber ich finde es sind super cooles Aufgabengebiet von modernen Gewerkschaften.

00:46:12: Ich will jetzt nichts sagen dass wir da schon Frontrunner sind habe ich gerade schon mal gesagt müssen wir ein bisschen was draufziehen uns noch um auch wirklich so durch dringend wie's funktioniert und so.

00:46:22: übrigens haben wir auch ein paar Datenschätze.

00:46:24: Wir sind riesig große Organisationen, die sozusagen wenn die Politik immer den Arbeitnehmer der Mitte sucht.

00:46:32: Wir haben ihn.

00:46:35: Wir befragen ihn übrigens regelmäßig.

00:46:37: Kriegt man ganz interessante pragmatische Hinweise?

00:46:40: Ich weiß nicht.

00:46:40: Den kennt irgendwie keiner.

00:46:42: Wie kennen Sie und damit könnte man sicherlich auch mehr machen.

00:46:48: Okay dann wollen wir zum Abschluss vielleicht dieses sehr interessanten Gesprächs wirklich nochmal einen Blick sozusagen richten auf ja Einfach mal die Perspektive in zehn Jahren.

00:47:00: Wenn wir sagen, da werden wieder die Reden geschwungen auf den Mai-Kund-Gebungen zum Tag der Arbeit?

00:47:11: Was würdet ihr würden Sie beide sagen?

00:47:14: Wie werden sich die Themenschwerpunkte verändert haben in zehn Jahre?

00:47:18: über was werden wir vor allem reden wenn man an die technologischen Sprünge denken?

00:47:25: vielleicht Frau Büchzi zuerst

00:47:28: Sagen Sie, was sie sich wünschen.

00:47:35: Einige Themen werden uns natürlich bleiben.

00:47:37: der demografische Wandel das ist schon noch etwas, was uns lange beschäftigen wird.

00:47:43: ich glaube wir werden einige echte Erfolgsmodelle erlebt haben Tatsächlich auch im Bereich künstlicher Intelligenz, auch in dem Bereich der verkörperten Robotik.

00:47:53: Also damit sind wir wieder am Anfang.

00:47:56: Ich habe da einiges wo ich denke ja also da kann richtig schöner Sprung passieren Und ich glaube tatsächlich dass in zehn Jahren es gelungen sein wird wenn wir uns jetzt alle gemeinsam auf den Weg machen.

00:48:12: das die Nutzung von Künstlicher Intelligence In der verantwortlichen Art und Weise.

00:48:17: das wird immer bisschen knirschen Keine Frage, aber dass das tatsächlich in der Breite angekommen ist.

00:48:24: Dass es was ist, was Menschen entlastet, was sie sinnvoll übernimmt und was dann – das ist ja mein großer Wunsch für die Medizin, aber den übertrage ich mal auch auf andere Branchen -, dass die Menschen das servieren als Herzgrade.

00:48:41: Das ist für mich ein wunderbarer Begriff, dass die Menschen wieder freier gespielt sind.

00:48:46: Für das was uns als Menschen kostbar macht, das ist in der Medizin ganz einfach zu greifen.

00:48:53: Nämlich das was das in der medizin das Sprechende zwischenmenschliche kümmernde, das heilende.

00:49:02: Was wir ein bisschen ignoriert haben auf die letzten Jahre und Jahrzehnte wie der Viehstärker einen Vordergrund stellen kann.

00:49:08: Die Pflege aber auch die ärztliche Kunst unterstützt von einer selbstverständlich eingesetzten Souverän, eingesetzte sicheren KI, die uns überall hilft?

00:49:21: Das würde ich mir das für echter Talsen wahr.

00:49:25: Ja, ich bleibe auch bei den Wünschen!

00:49:26: Ich bin da im Topaktiv, ein rennitenter Boomer der die Republik weiter nach vorne treibt.

00:49:36: Was auch immer ich dann tue aber wenn ich jetzt mal nochmal zurückkomme und das mit den zehn jahre Perspektive verbinde der Potenziale.

00:49:44: Und was ich mir wünschen würde und da soll ein bisschen auch so klingen dass wenn man es richtig macht man das vielleicht erreicht.

00:49:50: Vielleicht haben wir unser Bildungsdilemma gelöst Weil wir über KI und andere Dinge gut gemacht mit einer europäischen Variante, den Unsinn vom Lernenswerten unterschieden haben.

00:50:02: Haben sozusagen junge Menschen die heute aus dem Bildungssystem gefeuert werden durch vielleicht sogar in der künstlichen Intelligenz verarbeitete Pädagogik sozusagen anschlussfähig gemacht.

00:50:16: Die älternde Gesellschaft, die ich ja dann auch bin bleiben in der Gesellschaft Weil die KI und die Digitalisierung sie nicht irgendwo hin abschieben kann, wo mal einer vorbeikommt.

00:50:27: Sondern man ist immer noch on whatever it means.

00:50:30: Wir haben Medizin soweit nach vorne gebracht das sagen wir mal Die heutige der durchaus und ich bin großer Fan von Medizinen.

00:50:38: aber wenn man vom einen zum anderen geht merkt Man auch dass sind auch Menschen Und wenn die dann zehn Minuten Zeit haben kann auch drei Sachen bei rauskommen Das sozusagen Auch sich, wenn wir mal dieser Kontext rationalisieren.

00:50:54: Die Diagnose heißt ja noch lange nicht das die Therapie darauf basieren muss.

00:50:59: weitergekommen ist dass wir in Innovationsprozessen sozusagen in Demokratik Prozessen eine KI haben, die den Schwachsinn vom Wesentlichen und von der Suche nach der Realität vielleicht vorangebracht hat.

00:51:15: es jetzt alles Ganz schwierig ist mir schon klar.

00:51:18: Aber man kann ja auch die KI dahin trimmen, Plausibilitätschecks zu machen und wir gleichzeitig kulturell kommunikativer werden, weil wir uns in jeder Sprache bewegen können.

00:51:30: Weil wir studieren können, wo wir hinreisen und was wir essen.

00:51:34: Ich kriege im Moment noch wenn ich mich da bewege und sage was soll ich zum Frühstück gesund essen?

00:51:40: Krieg ich fünfzehn verschiedene Hinweise, was ich auf keinen Fall tun soll oder machen soll.

00:51:43: das wird also alles systematisiert Und in zehn Jahren ist mein Zwei-Siebzigjähriges Leben so leicht geworden dass sich mich sozusagen um die Innovation von Politik und Gesellschaft konzentriert zu machen.

00:51:57: Prima, das ist doch gute Zukunftsaussichten!

00:52:00: Dann sage ich vielen herzlichen Dank.

00:52:03: Das war der einzwanzigste Kompass der IGBCE mit drei real existierenden Menschen.

00:52:10: Vielen lieben Dank Frau Professor Büchs.

00:52:13: Lieben Dank auch Michael.

00:52:15: Alles gut den schönen Abend

00:52:16: und auf bald.